Förderung für Geringverdiener (Teilzeitbeschäftigte) mit einem mtl. Bruttoeinkommen bis 2.575 €

 

Als neue zusätzliche Förderung der betrieblichen Altersversorgung wurde in 2018 ein freiwilliger arbeitgeberfinanzierter zusätzlicher Förderbeitrag eingeführt  (§100 EStG) und 2020 verdoppelt.

Begünstigt sind Arbeitnehmer mit einem mtl. Einkommen bis 2.575 € ohne Anrechnung von Zuschlägen oder Sonderzahlungen (vormals 2.200 €).

 

An diesem neuen Arbeitgeber-Förderbeitrag zwischen mindestens 240 € und maximal 960 € im Jahr beteiligt sich der Staat mit 30% und erstattet dem Arbeitgeber 72 € (30% von 240 €) bzw. bis 288 € (30% von 960 €).

Der Arbeitgeber kann vom Gesamtbeitrag der einzubehaltenden Lohnsteuer den

bAV-Förderbeitrag entnehmen und bei der nächsten Lohnsteueranmeldung gesondert absetzen (Abzug von 72 € - 288 €).

 

Ist keine Lohnsteuer einzubehalten oder ist die vom Arbeitgeber einzubehaltende Lohnsteuer geringer als der BAV-Förderbetrag, kommt es mit der Lohnsteuer-Anmeldung zu einer Erstattung durch das Betriebsstätten-Finanzamt.

 

Beispiel:

5 Mitarbeiter erhalten eine Gehaltserhöhung von 960 € (80 € mtl.) oder 2. den Förderbeitrag von 960 € (80 € mtl.)

Der Sozialversicherungsbeitrag beträgt 19,325% des Bruttogehaltes:

9,3 % Rentenvers. + 1,20 % AL-Vers. + 7,3 % Krankenvers. +1,525 %

Pflegevers.= 19,325%

 

 

1. Erhöhung      2. Förderbeitrag  
Gehaltserhöhung (5 x 960)= 4.800,00   Arbeitgeberleistung (5 x 960) = 4.800,00
plus SV-Beitrag des AG 927,60   Erstattungsbetrag FA 30 % 1.440,00
Nettoaufwand vor Steuern 5.727,60   Nettoaufwand vor Steuer 3.360,00
minus Steuersatz des AG 30 % 1.718,28   minus Steuersatz des AG 30 % 1.008,00
ergibt Nettoaufwand 4.009,32   ergibt Nettoaufwand 2.352,00

 

Die Gesamtersparnis für den Arbeitgeber beträgt in diesem Beispiel 1.657,32 €,

wenn die Möglichkeit des Förderbeitrags genutzt wird.

 

 

 

 

 

 

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